Die ersten Schritte im Internet sicher meistern: dein Kind lernt, keine persönlichen Daten preiszugeben und Komisches einem Erwachsenen zu erzählen.
Ein personalisiertes Bilderbuch, in dem dein Kind die Hauptfigur ist — und diese Herausforderung selbst meistert. Die erste Geschichte ist gratis.
Diese Geschichte erstellenDer Chat im Spiel blinkt: Eine fremde Person schreibt deinem Kind, fragt nach dem Namen, der Schule, vielleicht nach einem Foto. Oder dein Kind stösst beim Stöbern auf ein Video, das komisch, gruselig oder einfach falsch wirkt — und weiss nicht recht, was es damit anfangen soll. Das erste eigene Tablet, der erste Zugang zum Internet ohne dich daneben, das erste Game mit Chatfunktion: Irgendwann ist dein Kind online unterwegs, ohne dass du jeden Klick siehst, und das macht viele Eltern nervös.
Kinder zwischen 6 und 11 Jahren sind grundsätzlich vertrauensvoll — sie gehen davon aus, dass ein freundlicher Chat-Partner auch wirklich ist, wer er vorgibt zu sein. Das Internet kennt aber keine Gesichter, keine Stimmen, keine verlässlichen Hinweise darauf, wer wirklich am anderen Ende sitzt. Gleichzeitig verstehen Kinder in diesem Alter noch nicht vollständig, dass ein einmal geteiltes Foto oder ein Name sich nicht mehr zurückholen lässt. Sie sind neugierig und klicken gerne — genau das macht Aufklärung so wichtig, ohne dabei Angst zu erzeugen.
Eine Geschichte macht diese abstrakten Regeln greifbar. Statt einer Liste von Verboten erlebt dein Kind eine Heldenfigur, die genau in so eine Situation gerät — eine seltsame Nachricht, eine Frage nach persönlichen Daten — und lernt, wie sie richtig reagiert. Weil dein Kind die Figur von aussen beobachtet, kann es die Situation gefahrlos durchdenken, bevor es selbst betroffen ist. Und weil sich das Buch immer wieder aufschlagen lässt, bleibt die Regel präsent, auch Monate nach dem ersten Lesen.
In der personalisierten Geschichte ist dein Kind selbst diese Heldenfigur, mit dem eigenen Gesicht auf jeder Seite. Es erlebt, wie es eine seltsame Nachricht bekommt, sich nicht auf Fragen nach Namen oder Adresse einlässt und stattdessen zu dir kommt, um davon zu erzählen — und erfährt, dass genau das die richtige, kluge Reaktion ist. Die Geschichte bleibt dabei durchgehend kindgerecht und macht keine Angst vor dem Internet als Ganzem. Die erste Geschichte kannst du kostenlos lesen und selbst einschätzen, ob sie zu den Themen passt, die bei euch gerade aktuell sind.
Sitz bei den ersten Malen im Internet neben deinem Kind und schau gemeinsam, was da passiert, statt nur Regeln zu verkünden. Vereinbart gemeinsam klare Grenzen: keine echten Namen, keine Adresse, keine Fotos an Fremde. Versprich deinem Kind, dass es nie Ärger bekommt, wenn es dir von etwas Komischem erzählt — diese Zusage nimmt die Angst, etwas falsch gemacht zu haben, und ist der wichtigste Schutz überhaupt. Wenn eine fremde Person hartnäckig Kontakt sucht oder um ein Treffen bittet, meldet das der Plattform und im Zweifel der Polizei.
Digitale Vorsicht, persönliche Daten schützen, Warnsignale erkennen, einem Erwachsenen vertrauen.
6-11 Jahre
Das hängt weniger vom Alter als von der Reife und der Begleitung ab — die meisten Kinder sind ab etwa 6 bis 7 Jahren bereit für erste, eng begleitete Schritte online. Wichtiger als ein festes Alter ist, dass ihr vorher gemeinsam klare Regeln besprochen habt.
Am einfachsten mit einem konkreten Bild: Ein einmal verschicktes Foto lässt sich nicht mehr zurückholen, so wie Tinte, die sich nicht mehr von einem Blatt wischen lässt. Erkläre auch, dass eine freundliche Person im Chat trotzdem eine fremde Person bleibt, deren wahre Identität niemand kennt.
Bleib ruhig und lobe zuerst, dass es dir davon erzählt hat — genau das soll es beim nächsten Mal wieder tun. Schaut euch die Nachricht gemeinsam an, blockiert den Absender und meldet den Vorfall der Plattform.
Bei jüngeren Kindern lohnt sich direkte Begleitung, bei älteren zählen zunehmend gemeinsam vereinbarte Regeln und regelmässige Gespräche über das Erlebte. Überwachungssoftware ersetzt nie das Gespräch darüber, was dein Kind online tatsächlich erlebt.
Nein, wenn sie richtig erzählt ist — sie zeigt Wissen als Schutz, nicht das Internet als Gefahr. Die erste personalisierte Geschichte kannst du kostenlos lesen und selbst beurteilen, wie sie das Thema anspricht.
Lade ein Foto deines Kindes hoch. Es wird zum illustrierten Helden der Geschichte.
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