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Verlieren können

Verlieren gehört zum Spielen dazu. Wie aus Wutausbruch am Spieltisch mit der Zeit Gratulieren und Weiterspielen wird.

Ein personalisiertes Bilderbuch, in dem dein Kind die Hauptfigur ist — und diese Herausforderung selbst meistert. Die erste Geschichte ist gratis.

Diese Geschichte erstellen

Beim Memory-Spiel oder beim Ludo-Abend, wenn dein Kind zum zweiten Mal in Folge verliert, fegen plötzlich Spielfiguren vom Tisch, und ein «Das ist nicht fair!» hallt durchs Wohnzimmer. Manche Kinder wollen danach tagelang kein Spiel mehr anrühren, andere spielen nur noch, wenn feststeht, dass sie gewinnen. Der gesellige Spieleabend kippt so schnell in Streit, obwohl doch eigentlich alle nur zusammen Spass haben wollten. Für dich als Elternteil ist das ein schwieriger Balanceakt: Du willst dein Kind nicht einfach gewinnen lassen, aber der Abend soll auch nicht in Tränen enden.

In diesem Alter hängt das eigene Selbstbild bei vielen Kindern noch stark am Ergebnis: Verlieren fühlt sich nicht wie «heute nicht gewonnen», sondern wie «ich bin nicht gut genug» an. Dazu kommt, dass die Fähigkeit, sich in die Freude der Mitspieler einzufühlen, noch wächst — dass auch das Gegenüber gewinnen möchte, ist zunächst schwer nachzuvollziehen, wenn der eigene Frust gerade alles ausfüllt. Dieses Gefühl ist zunächst kein Charakterfehler, sondern ein normaler Entwicklungsschritt, der sich mit jedem weiteren Spiel abschwächt.

Eine Geschichte trennt das Verlieren vom eigenen Wert: Dein Kind beobachtet eine Figur, die nach einer Niederlage kurz tobt, sich dann aber wieder an den Tisch setzt und weiterspielt. So bekommt dein Kind ein inneres Bild davon, wie eine Niederlage aussehen kann, ohne dass die Freundschaft oder das Spiel darunter leidet.

In der personalisierten Geschichte verliert dein Kind selbst ein Spiel gegen einen Freund oder ein Geschwister — mit dem eigenen Gesicht auf jeder Illustration —, ist kurz enttäuscht, gratuliert dann aber und bleibt am Tisch sitzen. So erlebt dein Kind guten Sport nicht als Belehrung, sondern als eigene Heldentat. Nach und nach merkt dein Kind, dass die Freundschaft und der gemeinsame Spielspass bestehen bleiben, ganz gleich, wer am Ende gewinnt. Die erste Geschichte ist kostenlos, ihr könnt sie vor dem nächsten Spieleabend gemeinsam anschauen.

Was beim nächsten Spieleabend hilft: Spielt bewusst auch Glücksspiele wie Würfelspiele, bei denen Verlieren nichts über Können aussagt — das nimmt dem Ergebnis etwas von seinem Gewicht. Lass dein Kind nicht immer gewinnen, sondern begleite die Niederlage stattdessen («Das ist ärgerlich, und trotzdem hast du gut mitgespielt»). Lob explizit das Gratulieren und Weiterspielen. Sprich auch offen darüber, dass du selbst manchmal nicht gerne verlierst — das normalisiert das Gefühl, ohne es zu verharmlosen. Und falls dein Kind bei jeder Niederlage aggressiv wird oder sich selbst stark abwertet, sprich mit einer kinderpsychologischen Fachperson darüber.

Was dein Kind lernt

Verlieren aushalten, guter Sport, Gefühle regulieren, Empathie, am Spiel dranbleiben.

Empfohlenes Alter

4-9 Jahre

Häufige Fragen

Soll ich mein Kind beim Spielen gewinnen lassen?

Gelegentlich ja, vor allem bei ganz jungen Kindern, aber nicht immer — sonst lernt dein Kind nie, mit einer echten Niederlage umzugehen. Wähle dafür auch Spiele mit reinem Zufallsfaktor, bei denen niemand die Kontrolle über den Ausgang hat.

Wie reagiere ich, wenn mein Kind beim Verlieren wütend wird oder weint?

Bleib ruhig und benenne das Gefühl («Verlieren ist ärgerlich»), statt es klein zu reden oder das Spiel sofort abzubrechen. Biete an, in ein paar Minuten weiterzuspielen, sobald sich der erste Frust gelegt hat.

Ab welchem Alter können Kinder gut verlieren?

Das entwickelt sich meist zwischen dem fünften und neunten Lebensjahr, abhängig vom Kind. Übung macht hier tatsächlich den Unterschied — je öfter dein Kind in einem sicheren Rahmen verliert, desto eher lernt es, dass eine Niederlage nichts über seinen Wert aussagt.

Wie bringe ich meinem Kind guten Sport bei?

Mach es selbst vor — verlier auch mal bewusst und zeig, wie du damit umgehst. Sprich nach dem Spiel kurz darüber, was allen Spass gemacht hat, statt nur über Sieg und Niederlage zu reden.

Ist es schlimm, wenn mein Kind nach einer Niederlage nicht mehr mitspielen will?

Einmalig ist das kein Grund zur Sorge — gib ihm einen Moment Zeit für sich. Bleibt der Rückzug jedoch die feste Regel nach jeder Niederlage, hilft es, Spiele bewusst kürzer und mit mehr Zufallselementen zu gestalten.

Was erwartet dich

Dein Kind meistert die Herausforderung mit Selbstvertrauen
Positive, stärkende Botschaft
Altersgerechte Sprache und Situationen

So funktioniert es

1.

Foto hochladen

Lade ein Foto deines Kindes hoch. Es wird zum illustrierten Helden der Geschichte.

2.

Thema wählen

Wähle dieses Thema und passe die Geschichte nach deinen Wünschen an.

3.

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