Wenn Grosi oder Grossvater ernsthaft krank ist: Diese Geschichte begleitet dein Kind durch veränderte Besuche und neue Gefühle, ohne etwas zu erzwingen.
Ein personalisiertes Bilderbuch, in dem dein Kind die Hauptfigur ist — und diese Herausforderung selbst meistert. Die erste Geschichte ist gratis.
Diese Geschichte erstellenDer Besuch bei Grossmutter sieht plötzlich anders aus: Sie sitzt jetzt im Rollstuhl, schläft mittags, erkennt manche Namen nicht mehr sofort, oder das Spitalbett steht neu im Wohnzimmer. Dein Kind spürt, dass sich etwas verändert hat, kann die Veränderung aber oft nicht einordnen — und stellt vielleicht unvermittelt Fragen mitten am Familientisch: «Wird Grossvater wieder gesund?» In diesem Moment stehst du selbst zwischen eigener Sorge und Trauer und der Aufgabe, deinem Kind ehrlich, aber behutsam zu antworten.
Kinder in diesem Alter merken genau, wenn Erwachsene etwas verschweigen — auch ohne die Einzelheiten zu verstehen. Bleiben Fragen unbeantwortet, füllen Kinder die Lücke oft mit eigenen, meist schlimmeren Vorstellungen, oder sie machen sich insgeheim selbst verantwortlich für die veränderte Stimmung zuhause. Gleichzeitig ist eine ernste Krankheit im engsten Umfeld für ein Kind schwer zu fassen, weil sich vertraute Rollen verschieben: Der starke Grossvater braucht plötzlich selbst Hilfe, und auch die eigenen Eltern wirken erschöpfter und abwesender als sonst.
Eine Geschichte holt das Unausgesprochene behutsam ans Licht. Über eine Figur, die eine ähnliche Veränderung im engsten Umfeld erlebt, lassen sich Gefühle wie Angst, Verwirrung oder auch Wut ansprechen, ohne dass dein Kind sie zuerst selbst benennen muss. Es sieht, dass jemand anders mit denselben widersprüchlichen Gefühlen zurechtkommt — traurig sein und trotzdem weiterspielen dürfen zum Beispiel. Und weil sich das Buch immer wieder zur Hand nehmen lässt, kann dein Kind zurückkehren, sobald eine neue Frage oder ein neuer Besuch ansteht.
In der personalisierten Geschichte begleitet dein Kind — mit dem eigenen Gesicht auf jeder Seite — eine geliebte Grossmutter- oder Grossvaterfigur durch veränderte Besuche: das Spitalbett, den Rollstuhl, die kürzeren, ruhigeren Momente zusammen. Die Geschichte drängt kein Sterben als Thema auf, verschweigt aber auch nicht, dass manches ernst ist und sich verändert hat. Sie zeigt, was bleibt: gemeinsames Anschauen alter Fotos, eine Hand halten, eine vertraute Stimme hören. Die erste Geschichte ist kostenlos, sodass du prüfen kannst, ob sie zur Situation eurer Familie passt.
Für zuhause: Beantworte Fragen deines Kindes so ehrlich, wie sie gestellt werden, ohne von dir aus auf ein mögliches Sterben vorauszugreifen — folge dem Tempo deines Kindes. Bereite einen Besuch kurz vor, indem du konkret beschreibst, was dein Kind sehen wird (Schläuche, Rollstuhl, ein leiseres Gespräch), damit nichts überrascht. Lass dein Kind auf seine Art teilnehmen — ein gemaltes Bild, ein kurzer Besuch, ein Videoanruf, wenn ein längerer Besuch zu viel wäre. Wenn dein Kind sich stark zurückzieht, wieder einnässt, aggressiv wird oder über Wochen kaum noch über die Grossmutter oder den Grossvater spricht, hol euch Rat bei eurer Kinderärztin oder einer Familien- und Erziehungsberatungsstelle.
Gefühle benennen, mit Veränderung umgehen, Nähe zeigen, Fragen stellen dürfen, Familienzusammenhalt.
4-10 Jahre
Folge den eigenen Fragen deines Kindes, statt die Möglichkeit ungefragt anzusprechen — das Thema zu erzwingen, bevor ein Kind bereit ist, überfordert eher, als dass es hilft. Fragt dein Kind direkt danach, antworte ehrlich in einfachen Worten statt auszuweichen, denn ausweichende Antworten schüren meist mehr Angst als eine behutsame Wahrheit.
Beschreib vorher konkret, was dein Kind sehen und hören wird — Schläuche, Geräte, eine ruhigere oder langsamere Grossmutter oder einen langsameren Grossvater — damit nicht der Raum selbst der erste Schock ist. Halte den Besuch kurz und lass dein Kind selbst entscheiden, wie nah es kommen möchte; ein aus der Distanz überreichtes Bild ist auch ein echter Besuch.
Nein, das ist eine häufige und gesunde Art von Kindern, schwierige Familiensituationen in kleinen Portionen statt auf einmal zu verarbeiten. Spielen ist keine Gleichgültigkeit; oft ist es genau die Pause von etwas, das zu gross ist, um es lange festzuhalten. Bleib ansprechbar für die Momente, in denen Fragen doch auftauchen.
Beantworte sie jedes Mal geduldig und gleichbleibend, auch wenn es sich für dich wiederholt anfühlt — Wiederholung ist, wie Kinder Verständnis für etwas so Grosses aufbauen, kein Zeichen, dass sie nicht zugehört haben. Halte die Antworten einfach und stabil, statt jedes Mal neue Details hinzuzufügen, damit das Bild klar bleibt.
Wenn sich dein Kind über Wochen stark zurückzieht, deutlich zurückfällt (Einnässen, Anklammern), ungewöhnlich aggressiv wird oder sich komplett weigert, über die Grossmutter oder den Grossvater zu sprechen, lohnt sich das Gespräch mit eurer Kinderärztin oder einer Familienberatungsstelle. Sie können einschätzen, ob dein Kind zusätzliche Unterstützung bei der Verarbeitung braucht.
Lade ein Foto deines Kindes hoch. Es wird zum illustrierten Helden der Geschichte.
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